Im Film, der aus einer Vielzahl von Sequenzen besteht
und der laut Roland Barthes „einfach ganz normal wie
das Leben auch ist“, taucht man in die vorgegebene
Geschichte ein.
Bei der Sequenz von Fotografien bleibt Freiraum
zwischen den Einzelbildern.
Es sind die Gedanken, die das Bild mit dem Nächsten
verknüpfen.
Die Erinnerungen, die Bilder, die in Jedem wohnen,
vereinigen sich mit denen des Fotografen
und hauchen der Sequenz Leben ein.
Der Betrachter projiziert die Geschichte auf seine
innere Leinwand.
Nie wird eine Geschichte exakt gleich projiziert werden
können. Denn in Jedem wohnen andere „Zutaten“,
Erlebnisse, die das Material zur Projektion liefern.
Betrachte sie, schreibe sie fort, bewege Dich in ihnen…
Stephanie Sabatier