stephanie sabatier
fotografie
<<  11/12  >>
keinwort
waehrenddessen
heimat
portrait
flower
alice
zirkus

Alice

Ist das Leben wirklich oder sind all die Augenblicke,
die ich zu leben fühle, Sequenzen eines Films ?
Ist das alles Wirklichkeit ?

Manchmal stelle ich mir vor,
ich betrachte die Situation von außen,
bin Akteur und Zuschauer zugleich.

Fotografie gibt mir das Gefühl,
Momente bewahren zu können.
Sequenzen aus meinem Dasein.
Ich halte den Augenblick fest
und schon gehört er der Vergangenheit an.

Jeder Betrachter sieht das Bild auf seine Weise,
denn in Jedem wohnen eigene Bilder, Erinnerungen,
die sich mit dem Bild an der Wand vermischen.
Betrachtet man eine Reihe von Bildern,
entsteht eine Bildgeschichte.
Durch die Aufeinanderfolge mehrerer Bilder
kommt Bewegung ins Spiel.



Im Film, der aus einer Vielzahl von Sequenzen besteht
und der laut Roland Barthes „einfach ganz normal wie
das Leben auch ist“, taucht man in die vorgegebene
Geschichte ein.
Bei der Sequenz von Fotografien bleibt Freiraum
zwischen den Einzelbildern.

Es sind die Gedanken, die das Bild mit dem Nächsten
verknüpfen.
Die Erinnerungen, die Bilder, die in Jedem wohnen,
vereinigen sich mit denen des Fotografen
und hauchen der Sequenz Leben ein.
Der Betrachter projiziert die Geschichte auf seine
innere Leinwand.
Nie wird eine Geschichte exakt gleich projiziert werden
können. Denn in Jedem wohnen andere „Zutaten“,
Erlebnisse, die das Material zur Projektion liefern.

Betrachte sie, schreibe sie fort, bewege Dich in ihnen…


Stephanie Sabatier

  aktuell     vita     kontakt